Detailkonzept für die nächsten Phasen der Etablierung der GFA in Österreich

Das Detailkonzept beinhaltet eine Aktualisierung der ursprünglich bis 2021 bestehenden Planung sowie eine Ausweitung dieses Zeithorizonts auf 2025. Es baut auf dem Konzept zur Etablierung der Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) in Österreich sowie auf einer 2015 stattgefundenen Reflexion auf und beschreibt vier Phasen der Etablierung. Dabei wurden die jeweiligen Strategien und Handlungsstränge mithilfe der fünf Schlüsselbereiche eines Capacity-Building-Modells aufbereitet.

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Reflexion der Phase 1 (Bewusstsein bilden)

Das im Konzept festgelegte Ende der Phase 1 im Jahr 2015 wurde zum Anlass genommen, über die Aktivitäten, die in dieser Phase gesetzt wurden, zu reflektieren und festzustellen, ob und in welcher Form die gesetzten Ziele erreicht wurden. Hierzu wurde systematisch die Außensicht des GFA-Netzwerks, bestehend aus Entscheidungsträgerinnen/-trägern in Ministerien, Sozialversicherung, Landesregierungen und Public Health-Fachleuten, im Netzwerktreffen 2015 eingeholt. Einzelne Punkte wurden auch aus den Protokollen der GFA-Lenkungsausschusssitzungen gewonnen. Ergänzt wurden diese Aspekte durch die Reflexion des GFA-Projektteams an der GÖG gemeinsam mit dem BMG. Im Reflexions-Bericht sind all diese Punkte festgehalten und Schlussfolgerungen für die Zukunft abgeleitet.

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Konzept zur Etablierung der GFA in Österreich

Die GÖG/ÖBIG erarbeitete 2009 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit ein Konzept zur Etablierung der GFA in Österreich. Dies beinhaltet eine allgemeine Beschreibung der GFA, die Verortung des Instruments im Kontext der Konzepte „Health in All Policies“, Gesundheitsförderung und „Health Inequalities“, die Darstellung von Zielen, Nutzen und Effektivität der GFA sowie der zentralen Ergebnisse der internationalen Länderanalyse. Weiters liegt der Fokus auf der österreichspezifischen Ausgangslage, die um Rückschlüsse aus Interviews mit Expertinnen und Experten erweitert wurde.

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