Aktuelles & Veranstaltungen

Kontakt GFA-Support-Unit

Die GFA-Support-Unit unterstützt und berät Sie gerne bei der Durchführung einer GFA

mehrmore arrow

Schreibtisch-GFA Schulgetränke

Ergebnisbericht zur Schreibtisch-GFA "Schulgetränke in Oberösterreich" liegt vor

mehrmore arrow

Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) – Leitfaden für die Praxis

Leitfaden zur Durchführung von GFA in Österreich erschienen

mehrmore arrow

Pilot GFA in Österreich

erste GFA auf Bundesebene zum Thema „verpflichtendes Kindergartenjahr“ liegt vor

mehrmore arrow

Gesundheitsfolgenabschätzung – Konzept zur Etablierung von GFA in Österreich (GÖG 2010)

mehrmore arrow

Die Gesundheitsfolgenabschätzung (Health Impact Assessment) – ein Instrument zur Umsetzung einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik

Die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) ist in Österreich im Gegensatz zu anderen EU-Ländern weitgehend noch Neuland. Dies soll sich nun ändern, indem im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit in einem ersten Schritt ein gemeinsames Verständnis von GFA entwickelt und Nutzen sowie Einsatzmöglichkeiten dieses Instrumentariums bekannt gemacht werden.

Relevante Stakeholder aus Österreich und (inter)nationale GFA-Expertinnen und Experten wurden um ein Statement zu folgenden zwei Punkten gebeten: Warum ist es gut, dass GFA in Österreich forciert wird? Und was möchten Sie uns mit auf den Weg geben?

Sabine Oberhauser

„Die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in Österreich zu verbessern, ist mein wichtigstes Ziel als Gesundheitsministerin. Dazu bedarf es nicht nur ständiger Verbesserungen im klassischen Gesundheitswesen, sondern in allen Politik- und Gesellschaftsbereichen, die die Gesundheit beeinflussen. Das Instrument der Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Damit werden politische Maßnahmen noch vor ihrer Einführung systematisch hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Gesundheit und Lebensumstände der Menschen geprüft. Die Etablierung dieses Instruments in Österreich ist mir daher ein wichtiges Anliegen.”

Sabine Oberhauser
Bundesministerin für Gesundheit und Frauen

Alois Stöger

„Als Sozialminister bin ich in vielfältiger Weise mit der Gesundheitspolitik verbunden. Ob im Sozialbereich, der Arbeitsmarktpolitik oder beim Konsumentenschutz: ... Sozialpolitik und Gesundheitspolitik beeinflussen und bedingen einander zugleich. GFA ist ein bestens geeignetes Instrument, um sozial- und gesundheitspolitische Ziele aufeinander abzustimmen. Daher begrüße ich den Ausbau dieses Instrument in Österreich und werde diesen im Rahmen meines Ressorts bestmöglich unterstützen.

Alois Stöger
Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Jörg Leichtfried

„Verkehrspolitik hat eindeutig Auswirkungen auf Gesundheitspolitik. Die Förderung des optimalen Mobilitäts-Mix mit öffentlichem Verkehr, Radfahren, Zufußgehen und immer mehr emissionsfreiem Autofahren hat neben dem Umweltaspekt auch unmittelbare Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen. ... Die richtige Verkehrspolitik kann etwa dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger saubere Luft atmen können. Ähnliches gilt für die Frage, welche Technologien wir fördern und welche Innovationen wir vorantreiben. Daher bekenne ich mich dazu, den Gesundheitsaspekt bei allen politischen Entscheidungen möglichst von Anfang an mitzudenken. Deshalb unterstütze ich die Etablierung der Gesundheitsfolgenabschätzung und die Umset-zung der Rahmen-Gesundheitsziele, insbesondere die Förderung von gesunder und sicherer Bewegung im Alltag durch entsprechende Gestaltung der Lebenswelten."

Jörg Leichtfried
Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technik

Herwig Ostermann

„Die Gesundheit der Menschen wird von vielfältigen Faktoren beeinflusst. Sie zu erhalten oder im Bedarfsfall wieder herzustellen ist nicht allein Angelegenheit der Gesundheitspolitik, es bedarf vielmehr des Zusammenspiels aller Politikbereiche. ... Mit den Rahmen-Gesundheitszielen hat sich die Politik in Österreich zu diesem Grundsatz bekannt und die Weichen in Richtung „Gesundheit in allen Politikfeldern“ gestellt. Die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) ist ein international anerkanntes Instrument, um dieses Bekenntnis konkret umzusetzen. Die GÖG hat im Auftrag des Gesundheitsministeriums die konzeptiven Grundlagen zur Etablierung von GFA in Österreich im Jahr 2010 erstellt und begleitet seither die Umsetzung. Die Einbindung der Betroffenen ist dabei ein wichtiger methodischer Grundsatz. Mit der Gestaltung dieser Website wollen wir über die laufenden Entwicklungen informieren."

Herwig Ostermann
Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH

Statements weiterer Personen können hier abgerufen werden